DSGVO – häufige Fehler

DSGVO – häufige Fehler

DSGVO – häufige Fehler 768 512 Stock // Gehrer Rechtsanwälte

Die Umsetzung der DSGVO ist häufig fehlerhaft, wir erklären Ihnen, was Sie wirklich brauchen.

Ein Unternehmen tritt in der Regel über seine website in der Öffentlichkeit auf. Dort ist regelmäßig und auch zulässigerweise die laut DSGVO vorgeschriebene Datenschutzerklärung abrufbar.

Es bedarf für jegliche Datenverarbeitung einer Datenschutzerklärung. Tatsächlich finden sich auf sehr vielen websites in der Datenschutzerklärung aber Formulierungen wie „Wenn Sie auf unsere Webseite zugreifen,…“, „Wenn sie über unsere Website mit uns in Kontakt treten…“. Damit gilt die Datenschutzerklärung aber nur für die Verarbeitung von Daten, die über die website zum Unternehmen gelangen und dort verarbeitet (hauptsächlich gespeichert) werden. Es muss aber jeder Betroffene, also zB jeder Kunde, dessen Daten gespeichert werden, sei es auch nur auf einer Rechnung, die im Unternehmen aufbewahrt werden muss, im Rahmen einer ihm zugänglichen Datenschutzerklärung über die Datenverarbeitung, deren Zweck, deren Rechtsgrundlagen, die Rechtsposition des Betroffenen etc aufgeklärt werden. Die Datenschutzerklärung ist also so zu formulieren, dass sie für jeden Betroffenen gilt, unabhängig, auf welchem Weg die persönlichen Daten dieser Betroffenen zum Unternehmen gelangt sind.

Im Internet kursiert eine große Zahl von Vorlagen für Datenschutzerklärungen. Diese Vorlagen entsprechen allerdings zu einem nicht geringen Teil nicht den Vorgaben der DSGVO, bei einer Prüfung durch die Behörde könnte es daher zu Beanstandungen kommen.

Wir haben für Unternehmen Datenschutzpakete erstellt, die den gesetzlichen Anforderungen gerecht werden und die lediglich für das konkrete Unternehmen mit geringem Aufwand individualisiert werden müssen. Teil dieses Pakets ist auch eine Datenschutzerklärung, die auf alle Datenverarbeitungen anwendbar ist.